Außenbeleuchtung

Worauf Sie bei einer Außenbeleuchtung achten sollten

Mit einer Außenbeleuchtung sorgen Sie beim Betreten des Grundstücks für Sicherheit und senken das Risiko von Haftungsklagen. Denn jeder Eigentümer haftet für Unfälle auf dem eigenen Grundstück selbst. Abgesehen davon, bringt eine durchdachte Außenbeleuchtung eine ansprechende Ästhetik mit, die Ihr Grundstück in bestem Licht erscheinen lässt und Gemütlichkeit im Garten schafft.

Entscheidungskriterien für die Planung einer Außenbeleuchtung

Wer eine Außenbeleuchtung für Garten und Haus plant, hat viele atmosphärische und technische Möglichkeiten zur Verfügung. Um Ihnen den Kauf von Außenbeleuchtung zu erleichtern, haben wir für Sie folgende Entscheidungskriterien zusammengefasst:

Tipp: Ein Vorteil von LEDs ist, dass sie kein ultraviolettes und infrarotes Licht ausstrahlen, und so keine lästigen Insekten anziehen.

  • Verwendungszweck:
    Außenleuchten für Eingänge oder Wegeleuchten ? welchen Zweck hat die Außenbeleuchtung?
  • IP-Schutzart:
    Wo bringen Sie die Außenleuchten an, Unterdach oder im Freien? Hier ist unterschiedlicher Witterungs-Schutz erforderlich.
  • Stromversorgung:
    Planen Sie eine Verkabelung für die Stromversorgung ein oder entscheiden Sie sich für Solarleuchten.
  • Steuerung:
    Möchten Sie per Fernsteuerung oder Schalter steuern? Benötigen Sie eine Dämmerfunktion oder einen Bewegungsmelder?
  • Lichtfarbe:
    Welche Farbtemperatur in Kelvin ist am besten geeignet ? warmweiß, neutralweiß oder tageslichtweiß?
  • Helligkeit:
    Wie viel Lichtstrom (Lumen) soll die Außenbeleuchtung verzeichnen?

Welche Helligkeit ist für die Außenbeleuchtung angemessen?

Wieviel Lumen für Ihre Außenbeleuchtung notwendig sind, lässt sich pauschal nicht sagen. In der Regel genügen 400 - 600 Lumen für eine ansprechende Außenwandleuchte.
Wollen Sie allerdings eine ganze Fassade beleuchten, sind je nach Größe des Hauses schon mal mehrere tausend Lumen erforderlich.

Welche Lichtfarbe ist für die Außenbeleuchtung angemessen?

Während sich in Wohnräumen eher warmweißes Licht (2.700 - 3.300 Calvin) bewährt hat, finden Sie als Außenbeleuchtung häufig neutralweißes (3.300 - 5.300 Calvin) oder sogar tagesweißes Licht (5.300 - 7.500 Calvin).
Hier erweisen sich LEDs als die beste Wahl, denn hier haben Sie die größte Auswahlmöglichkeit an Lichtfarben.

Welche IP-Klasse für eine Außenbeleuchtung?

Die Standortbedingungen Ihrer Außenbeleuchtung kann sehr unterschiedlich sein: Wenn Sie eine Außenleuchte kaufen, die sie unter dem Vordach installieren möchten, so ist diese weniger Nässe ausgesetzt, als eine Wegbeleuchtung auf dem Rasen. Welche Schutzart für welche Anforderungen ideal ist, haben wir Ihnen nachfolgend aufgelistet:

  • IP23
    Minimum für Außenbeleuchtung, die unter einem (Vor-)Dach installiert werden.
  • IP44
    Bei einer Installation an einer überdachten Hauswand.
  • IP65
    Für Wegleuchten, die Sie unter einem Vordach/ Überstand am Boden anbringen möchten.
  • IP67
    Bei Außenbeleuchtung die nicht durch ein Dach geschützt sind wie z. B. Bodenleuchten.
  • IP68
    Für Lampen die dauerhaft unter Wasser installiert werden wie z. B. Poolleuchten.

Die IP-Schutzart wird mit zwei Ziffern gekennzeichnet (z. B. IP23 oder IP44).
Die 1. gibt dabei an, wie hoch der Schutz vor Fremdkörpern und Berührungen ist,
und die 2. bezieht sich auf den Schutz gegen Nässe.